Patenbitten

Wer könnte da schon nein sagen? Bestens ausgerüstet mit jeder Menge fescher Festdamen, den Reuther Musikanten und einem Fass Zoiglbier nahm die Neuhauser Feuerwehr am 27.10.2012 trotz widriger Wetterverhältnisse den Fußmarsch nach Windischeschenbach in Kauf, um bei der Nachbarwehr die Patenschaft für die anstehende Doppelfahrzeugweihe zu erbitten. Diese erwartete die Bittsteller zusammen mit erstem Bürgermeister Andreas Meier, dem Schirmherren des Feuerwehrfestes, bereits im Fackelschein vor dem Rathaus. Stellvertretend für die Neuhauser Floriansjünger brachten die beiden Vorstände, Christian Windschiegl und Andreas Egeter, der auch als Festleiter fungiert, in Reimform ihr Anliegen vor: „… liebe Eschawecker Kameraden, steht zur Seite uns als Paten!“ Standesgemäß gingen die beiden dabei sogar vor den Vorsitzenden der Windischeschenbacher Wehr, Christian Sperber und Christian Münchmeier, auf Holzscheiten auf die Knie. Angesichts dieses Bildes willigten sie natürlich gerne ein, der befreundeten Ortswehr im kommenden Mai beim Fest als Patenverein zur Seite zu stehen. „Ich sag ja, wir sind dabei, bei eurer Doppelfahrzeugweih´“, bekräftigte Christian Sperber und konnte sich dabei einen scherzhaften Seitenhieb nicht verkneifen: „Und nicht nur, weil man´s selten sieht, dass ein Neuhauser vor uns kniet…“ Bürgermeister Andreas Meier besiegelte das Versprechen der Windischeschenbacher Wehr durch das Anzapfen des mitgebrachten Zoiglfasses. Er gab damit zugleich den Startschuss für das große Fest in Neuhaus. Nach einem ersten Anstoßen auf die neu gewonnene Patenschaft marschierten die beiden Vereine gemeinsam ins Windischeschenbacher Gerätehaus, wo sie eine zünftige Brotzeit erwartete.

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